Ein Abend unterm Dach… in Finnland

Tischtennis: da wurden alte Erinnerungen wach (nicht das ich welche hätte...)

Tischtennis: da wurden alte Erinnerungen wach (nicht das ich welche hätte...)

Samstagabend, obwohl der Tag toll war (Ice Hockey Team von Jyväskylä hat gewonnen, es gab leckeres Essen und man bekam das Bier im Angebot) ließ sich der Hang-Over vom Vorabend nicht ganz vertreiben und steckt halt immer noch etwas in den Knochen. Fragt man die Fraktion nach den Abendplänen ist kaum jemand bereit, bei sommerlichen -3° Celsius (und ich bitte hier darum, es nicht als Ironie zu verstehen – ich meine das Ernst!) mit dem Rad in die Stadt zu fahren. Aber man lässt sich ja leicht überzeugen und so haben wir uns überlegt, im Studentenheim unters Dach zu steigen.

Gemütlichkeit mit Freunden

Gemütlichkeit mit Freunden

Bitte stellt euch das jetzt nicht schäbig vor, sondern da oben ist es ganz grandios: riesiger Aufenthaltsraum mit gemütlichen Sofas, Tischtennisplatte, kleiner Küche mit Kühlschrank (fürs Bier) und Eisfach (für Eiswürfel und Schnell-Kühlung des Bieres), Playstation, SingStar, Beamer und Screenplay und Kamin. Toll! Nebenan ist die Umkleide und der Duschraum für die Sauna und in einem weiteren Raum kann man in einer Art „finnischen Wintergarten“ (über diesen Begriff muss ich mir hier noch mal Gedanken machen) kurz frische Luft schnappen. Am Anfang des Abends waren wir eine kleine Gruppe von etwa sechs Leuten. Wir bauten die Tischtennisplatte auf, holten Bier und Chips, besorgten Musik und Spiele. Nach wenigen Minuten waren wir schon zehn Leute, eine Stunde später kamen weiter fünf – und noch mal etwas später (meine Wahrnehmungsfähigkeit der Zeit und Zahlen verhielt sich indirekt proportional zum Bierkonsum) waren es noch mehr lustige Menschen.

Mädchenzeugs: Zöpfe flechten

Mädchenzeugs: Zöpfe flechten

Einige spielten Tischtennis, andere spielten Uno (kennt ihr dieses tolle Kartenspiel noch??) mit grausamen Regeln (die „0“ ist der Kartentausch, bei „9“ muss mit der Hand auf den Stapel gehauen werden oder es gibt ne Strafe, etc.), andere Quatschen, ein paar Jungs wollten Ice Hockey auf der Playstation spielen, bekamen es aber nicht gebacken, den Fernseher mit der Playstation zu kombinieren (har har), einige Mädelz flochteten sich Zöpfe,

Jungszeug: Zöpfe flechten?

Jungszeug: Zöpfe flechten?

andere redeten über die Weltpolitik und die Auswirkungen auf den Anbau von Möhren in Westfinnland, Volleyball wurde gespielt, Gerüchte wurden geschürt, Pläne wurden geschmiedet, Bekanntschaften wurden gemacht und alle tranken Bier – es wurde sich also amüsiert. Aufregend war der Abend nicht, aber er war entspannend und unterhaltend. Und in die Stadt bin ich am Ende dann doch noch gefahren, als alle anderen dann schon schliefen.

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