hyvää matkaa

Das heißt „gute Reise!“ auf finnisch.

aus dem Zug fotografiert

aus dem Zug fotografiert

Ich muss euch einiges von dem Trip von Deuschland nach Jyväskylä in Finnland erzählen, denn der war sehr witzig und unterhaltsam. Am Flughafen in Düsseldorf traf ich Linda, die ich bereits aus den Finnisch-Sprachkurs an der VHS in Dortmund kenne. Sie studiert ebenfalls ein halbes Jahr an der JYU (Universität Jyväskylä, Finnland). Allerdings ist sie an der mathematischen Fakultät. Im Flugzeug saß sie neben Falco, einem Student aus Maastricht. An der Gepäckausgabe des Flughafens Helsinki trafen wir noch seine Kommillitonin Loes, ebenfalls aus Maastricht. Wir lernten sie schnell kennen. Leider ging ein Koffer von Loes verloren, aber wir wandten uns an den Service des Flughafens und die werden ihr den verloren gegangenen Koffer nachschicken. Mein 40kg-Koffer war zum Glück nicht verloren gegangen. Den in dem Reiserucksack mit 15kg war nur das nötigste drin: Glätteisen, warme Socken und Kondome. Damit wär ich vielleicht nur einen Tag ausgekommen.

Nordeuropa von oben

Nordeuropa von oben

Wir nahmen vom Flughafen aus den Bus zum Bahnhof Tikkurila, das dauerte etwa 20 Minuten. Im Bus fielen uns zwei Mädels auf, die ebenfalls viel Gepäck bei sich hatten. Als wir am Bahnhof ausstiegen fragten wir sie, ob sie auch nach Jyväskylä wollten: sie bejahten das. Beide kommen aus Österreich und heißen Edith und Maria. Wir kauften ein Gruppenticket für die Fahrt in den Norden. Am Gleis fiel mir noch ein junger Mann auf, der mit viel Gepäck allein da stand. Auf einem Schild an seinem Koffer konnte ich drei Buchstaben erkennen: F-R-A. Das ist die Abkürzung für den Flughafen Frankfurt gewesen. Ich sprach ihn an, ob er ebenfalls mit nach Jyväskylä kommt und so war es auch. Er heißt Arne und kommt aus der Nähe von Brügge in Belgien. Somit war unsere Truppe von sieben Leuten komplett.

Im Zug waren wir freilich die lautesten Menschen, denn ihr müsst wissen, dass Finnen an sich ruhige, schüchterne Menschen sind (über die Finnen werd ich euch noch viel schreiben, weil sie sehr komplex sind). Wir lernten uns schnell alle kennen und es war sehr witzig. Wir switchten oft zwischen Deutsch, Österreichisch, Englisch und Französisch. Dann sprach uns eine Frau hinter uns und an fragte, ob wir Austauschstudenten seien. Natürlich! sagten wir. Sie fand das witzig, weil sie in Jyväskylä aufgewachsen ist und etz in Tampere studiert. So kamen wir mit ihr ins Gespräch und die mehr als zweieinhalb Stunden Zugfahrt vergingen sehr schnell.

Schnee in Jyväskylä

Schnee in Jyväskylä

Wir erreichten Jyväskylä gegen kurz vor sechs Uhr nachmittags und es war stockduster draußen. Im Januar wird es in Finnland bereits um drei Uhr nachmittags dunkel. Schnell fand jeder seinen finnischen Tutor (sie kümmern sich um einen während des Aufenthalts) – meiner heißt Jussi Jussila – ein grandioser Name. Er hatte von seinen Eltern ein Auto besorgt und so war es kein großer Aufwand, zum Wohnheim zu gelangen. Arne und sein Tutor Miko kamen ebenfalls mit, weil Arne im gleichen Wohnheim in Myllyjärvi lebt wie ich. Er wohnt eine Etage über mir – allerdings auf der anderen Seite des Hauses. Linda fuhr mit ihrem Tutor Erkki. Linda wohnt im Haus gegenüber. Das ist sehr praktisch.

So war bereits die Hinreise nach Jyväskylä ein Erlebnis und besser hätte der Start nicht sein können.

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